Eröffnung BS-Zentrum

12. Februar 2010 - Bischof segnet neu adaptiertes Zentrum der Betriebsseelsorge Traisental

Bischof Klaus Küng segnete am 12. Februar die neu adaptierten Räume der Betriebsseelsorge in St. Pölten. Das Haus in der Schneckgasse 22 ist das neue Zentrum der Betriebsseelsorge Traisental. Es soll für Menschen aus der Arbeitswelt eine Oase sein, in der diese Erholung für Körper, Seele und Geist finden. Die Betriebsseelsorge bietet in diesem Haus Vorträge, Diskussionsabende und Besinnung ebenso an wie Vernissagen junger Künstler, Begegnungsräume und Feiern. Menschen aus der Arbeitswelt und Migranten können auf ein Gespräch vorbeikommen oder bei einschlägigen Problemen Hilfe erfragen. Die Betriebsseelsorge begann in der Diözese St. Pölten 1967 mit einem Betriebsseelsorger. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung wurde sie im Jahr 1990 wieder eingerichtet und erhielt 1995 das Haus in der Schneckgasse 22 - damals nur die Räume im Erdgeschoß, wie Betriebsseelsorger Sepp Gruber in einem Rückblick aufzeigte. Im September 2009 wurden die drei bis dahin bestehenden Betriebszentren im Traisental zusammengefasst und neu konzipiert. Das neue Zentrum befindet sich nun in diesem Haus - OASE.

Erfreut über diesen Neustart des Zentrums zeigte sich auch Bischof Klaus Küng. Er wies hin, dass alle Menschen, bewusst und unbewusst, Sehnsucht nach Gott haben. Sie sollen Augen und Ohren öffnen, um den tieferen Sinn des Lebens und der Arbeit zu erkennen. „Ich freue mich, wenn ihr das Ziel habt, die Menschen zu dem hinzuführen, der die Mitte von allem ist", sprach die Mitarbeiter bei der Segnung des Hauses an.
Bürgermeister Matthias Stadler bedankte sich bei der Betriebsseelsorge vor allem für das bisherige große Engagement und seinen Beitrag zur Integration von Migranten in St. Pölten. Das jährliche Fest der Begegnung am Rathausplatz sei ein gelungener Ausdruck dafür, wies er hin.

Betriebsseelsorger Sepp Gruber stellte den neuen Namen des Betriebszentrums vor: Als „Oase" soll es für Menschen in der Arbeitswelt nicht nur Erholung für den Körper bringen, sondern auch Stärkung für Geist und Seele sein.
Der Kirche dürfe es nicht gleichgültig sein, womit die Menschen ihren Tag verbringen, sagte Axel Isenbart, Leiter für den Bereich „Gesellschaftliche Verantwortung" in den Pastoralen Diensten. Die Betriebsseelsorge soll Menschen zu Gesprächen über seelsorgliche Fragen einladen und Andachten anbieten; sie soll Menschen begleiten ohne aufdringlich zu sein und Pfarren für die Arbeitswelt sensibilisieren.
Isenbart betonte, dass die bisherigen Schwerpunkte in den Regionalen trotz des neuen Zentrums erhalten bleiben. Die MitarbeiterInnen seien nun ein Team, das sich gegenseitig inspiriere, wies er hin. Das neue Team besteht aus Sepp Gruber, Martina Bzoch und Martina Pummer.