Film und Diskussion

Arbeitslosigkeit - ein Einzelschicksal?
Anlässlich des Tages der Arbeitslosen am 30. April zeigte das Cinema Paradiso in Kooperation mit der Beruflichen Integration der Caritas St. Pölten, KAB und der Betriebsseelsorge Traisental den Film "Einstweilen wird es Mittag". Karin Brandauers Spielfilm basiert auf der berühmten soziologischen Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal".

1932 geht im Industrieort Weissenberg die Textilfabrik, der wichtigste Arbeitgeber, in Konkurs. Junge Wissenschaftler der Universität Wien möchten die Auswirkungen der Arbeitslosigkeit auf die Menschen untersuchen und gleichzeitig auch helfen. In einer Rolle als Arbeitsloser ist Hannes Thanheiser zu sehen. 

Nach dem Film fand eine Diskussion zu Arbeitslosigkeit einst und jetzt mit Thomas Pop (Leiter des AMS St. Pölten), Hans-Joachim Haiderer (ÖGB und BR-Vors. VOITH Paper), Betroffenen-VertreterIn des Dachverbandes der Beschäftigungsinitiativen NÖ, VertreterIn der Wirtschaft und VertreterIn des Forums "Kirche und Arbeitswelt" statt.