Veränderung

Ein Abend mit Vera Besse

„Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen“  mit diesem Zitat begann ein Abend der Betriebsseelsorge und des Kath. Bildungswerkes am 5.3.2015 im Zentrum der BS Herzogenburg, mit Frau Mag. Vera Besse zum Thema “Veränderung”. Die sehr motivierten Teilnehmer/Innen befassten sich mit unterstützenden und blockierenden Verhaltensweisen zum Thema. Die erforderlichen Bedingungen zum Umsetzen von konkreten Wünschen wurden gemeinsam erarbeitet.

Stolpersteine und innere  Blockaden, wie der eigene “Schweinehund” können  mit Verbündeten, Humor oder einem persönlichen Erfolgstagebuch visualisiert und erfolgreich bearbeitet werden. Anhand eines Programms “Ich schaff´s!” können Ziele mit Erfolg umgesetzt werden. Gleichzeitig brachte die Referentin Informationen für den ökologischen Wandel im Vergleich ein, z.B. das “Mallorca-Marmeladen-Phänomen“. Urlauber beschweren sich aus Umweltschutzgründen, weil sie zum Frühstück Marmelade in Plastikverpackung serviert bekommen. Dabei bedenken sie nicht, dass die Flugreise die Umwelt bedeutend mehr schadet. Abschließend las Vera Besse (Verein Solidarität – Ökologie – Lebensstil) eine Anekdote  von Mahatma Gandhi vor:

Eine Mutter brachte ihren kleinen Sohn zu Mahatma Gandhi. „Bitte, Mahatma“, flehte sie. „Sage meinem Sohn, er soll aufhören, Zucker zu essen.“ Der Mahatma besann sich und sagte: „Gute Frau, komm in zwei Wochen wieder mit deinem Sohn.“ Verwirrt bedankte sich die Frau und sagte, sie würde tun, wie ihr geheißen. Nach zwei Wochen kam sie wieder mit ihrem Sohn. Gandhi schaute dem Kleinen fest in die Augen und sagte: „Hör auf, Zucker zu essen.“ Dankbar, aber ziemlich verwundert, fragte die Frau den Mahatma: „Warum sollte ich zwei Wochen warten? Damals hättest du ihm dasselbe sagen können.“  „Vor zwei Wochen“, antwortete Gandhi, „habe ich selbst noch Zucker gegessen.“     EVA PIPAN

Gruppenbild
Für Interessierte 2 Tipps:
www.nachhaltig.at, www.ichschaffs.de/materialienju.html