Im Einsatz für Entwicklungshilfe

HERZOGENBURG / Einen Interessanten Vortrag gab es kürzliche im Betriebsseelsorgezentrum, wo zwei junge heimische Frauen – Gudrun Bruckner und Christine Dockner, die sich praktisch von Geburt auf kennen, denn ihre Mütter haben 1995 zur gleichen Zeit im Krankenhaus entbunden von ihrem Verein „UWA“ und ihren Einsätzen in Afrika erzählten.

UWA kommt aus der Igbo-Sprache und bedeutet übersetzt „Welt“ - und die Vision des Vereins ist, die Entwicklungszusammenarbeit neu zu überdenken. Oft sind Leute motiviert, positive Veränderungen einzuleiten, werden jedoch nicht aktiv, weil sie keine Chancen finden, diese zu realisieren. UWA hat sich zum Ziel gesetzt, das zu ändern und will diesen Ideen eine Plattform bieten, um sich zu entfalten. „Wir wollen euch für eine Stunde nach Westafrika mitnehmen, um von den Schwierigkeiten, aber auch von der Gastfreundschaft, der Herzlichkeit der Menschen und der beeindruckenden Natur dort erzählen – und mit Fotos zeigen, was mit eurer Spende in Togo schun umgesetzt wurde“, so die Beiden.

UWA will aktive, motivierte Menschen aus verschiedenen Kulturen und Generationen zusammenbringen und sich bei der Realisierung von Projektideen gegenseitig unterstützen.

Gudrun Bruckner und  Christine Dockner – die eine ist Physiotherapeutin, die andere Arbeitet im Umweltbildungsbereich, sprechen aus Erfahrung, wenn es um Entwicklungszusammenarbeit geht, denn Gudrun hat bereits acht und Christine zehn Monate in Afrika gearbeitet. Sie wollen in Ghana und Togo Umbau und Renovierung von Schulen  sowie den Ausbau von Wasserversorgung und sanitären Anlagen unterstützen.

 

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Theresia Janisch und Eva Pipan begrüßtenChristine Dockner und Gudrun Bruckner (v.r.) im Herzogenburger Betriebsseelsorge-Zentrum.